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Damen Nachrichten

Damenturnier in Bremen am 08.05.2010

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Geschrieben von: Lena Wischof   
Mittwoch, 12. Mai 2010 um 06:31 Uhr

Bremer Rugby-Frauen sind Vizemeister der Regionalliga Nord

Bremens Rugby-Damen beenden die Spielsaison erfolgreich mit dem zweiten Tabellenplatz und qualifizieren sich damit für die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften in Leipzig.

Am vergangenen Samstag waren die Rugby-Spielerinnen von Union 60 Ausrichter des Saisonabschlussturniers der Regionalliga Nord. Im ersten Spiel gegen den TSV Karlshöfen zeigten die Bremerinnen einen sehr souveränen Auftritt. Sowohl durch sichereres Passspiel als auch eine gute Verteidigungsarbeit konnten die Spielerinnen von Union 60 diese Partie mit 32:0 eindeutig für sich entscheiden. Punkte durch Versuche erzielten dabei Nadine Jensen, Lys Sweet, Anne Dobers und Lena Wischhof (3), die auch eine Erhöhung verwandeln konnte.

Da sowohl die Mannschaft des Wiedenbrücker TV als auch des FC St. Pauli nicht zu diesem letzten Spieltag angereist waren, mussten die Bremerinnen nur noch eine weitere Partie gegen die Spielerinnen des FC Schwalbe bestreiten. Durch gute Defensivarbeit konnten Bremens Rugby-Frauen zunächst einige Angriffe der starken Hannoveranerinnen abwehren. Nach einem Solo von Ingrid Torres und der anschließenden Erhöhung durch Kim Grollmann gingen die Bremerinnen mit 7:5 in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit fanden die Spielerinnen des FC Schwalbe immer besser ins Spiel. Es gelang ihnen aber aufgrund der guten Mannschaftsleistung der Bremerinnen nur noch einmal den Ball hinter der Mallinie abzulegen. Die anschließend erfolgreich getretene Erhöhung führte aus Bremer Sicht zum 7:12- Endstand.

Am 29. Mai werden dann in Leipzig zwischen den 12 besten Teams der Regionalligen die Finalspiele ausgetragen und der diesjährige deutsche Meister ermittelt.

 

erschienen im weserkurier

Aktualisiert ( Mittwoch, 12. Mai 2010 um 06:37 Uhr )
 

Damenturnier in Hamburg am 18.04.2010

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Geschrieben von: Lena Wischof   
Donnerstag, 29. April 2010 um 06:42 Uhr

Bremens Rugbydamen kurz vor dem Ticket nach Leipzig

Bremens Rugby-Frauen schlagen auf dem Regionalliga-Nord Turnier in Hamburg die Damen vom Wiedenbrücker TV und haben vor dem letzten Turnier nur noch 6 Punkte Abstand zum 2. Platz.

Die ersten beiden Plätze in der Regionalliga Nord berechtigen zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Regionalligen in Leipzig.

Danach sah es am Anfang der Saison erst mal gar nicht aus. Zu groß war der Abstand zu den Mannschaften des FC St. Pauli und Wiedenbrück, die Ihre Kader in der Regionalliga mit Spielerinnen aus ihren ersten Mannschaften der Damen-Bundesligen ergänzen konnten. Bremens Frauenteam dagegen startete in die Saison mit einem neuen Team. Überraschend daher der knappe Abstand zu den Finalplätzen. Nach einem eher schwachen Beginn am Anfang der Saison, steigerten sich Bremens Damen von Turnier zu Turnier.

Am letzten Sonntag fand das vorletzte Turnier der Regionalliga-Nord Serie in Hamburg statt. Gastgeber waren die Damen vom FC St. Pauli.

Da die Damen vom FC Schwalbe aus Hannover nicht angereist waren und die Mannschaft aus Karlshöfen spielfrei hatten, gab es nur zwei Spiele für die Bremerinnen.

Im ersten Spiel mussten Bremens Rugbydamen gleich gegen den höher platzierten Tabellennachbarn aus Wiedenbrück ran.

Die Bremerinnen begannen in der ersten Halbzeit durch eine überzeugende Mannschaftsleistung überragend und gingen mit 17-0 in die Pause (Punkte durch Torres, Dobers, Brinkmann und Radtke). In der zweiten Halbzeit verlagerte sich das Spiel zunehmend zugunsten der Damen des Wiedenbrücker TV. Sie konnten aber wegen Bremens guter kämpferischer Leistung nur auf 17-7 verkürzen.

Im zweiten Spiel mussten sich Bremens Damen dem Tabellenführer und Gastgeber FC St. Pauli geschlagen geben. Nach gutem Beginn schwanden die Kräfte in Bremens Team und der Gastgeber nutze das mit seinen erfahrenen Spielerinnen konsequent zu einem 24-0 aus Sicht der Hamburgerinnen aus.

Am Samstag dem 8.Mai findet die Entscheidung über die Finaltickets nach Leipzig statt. Da die Bremer Ausrichter sind (Beginn 12:00; Union60, Pauliner Marsch; Eintritt frei), rechnen sie sich gute Chancen aus, noch auf den zweiten Platz zu klettern.

 

erschienen im Weserkurier

Aktualisiert ( Mittwoch, 12. Mai 2010 um 06:37 Uhr )
 

Damenturnier in Gnarrenburg am 31.10.2009

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Geschrieben von: Lena Wischof   
Dienstag, 03. November 2009 um 08:19 Uhr

Das letzte Regionalliga-Nord Turnier dieses Jahres bestritten die Bremer Rugbyfrauen am vergangenen Samstag in Karlshöfen.

Im ersten Spiel trafen die Bremerinnen auf den Gastgeber und Regionalliga-Nord „Neuling“ TSV Karlshöfen. Die Unionerinnen überzeugten durch ein konzentriertes Spiel mit klaren schnellen Spielzügen und konnten die Partie mit 22:10 eindeutig für sich entscheiden. Für Union 60 punkteten Ingrid Torres, Anne Dobers und Eske Discus, die ebenfalls die Erhöhungen trat.

Leider kam es während des Spiels auf Seiten der Bremerinnen zu zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen. So musste das Team von Trainer Geert Gessler im Anschlussspiel gegen den FC St. Pauli durch drei Spielerinnen des TSV Karlshöfen ergänzt werden. Das Bremer Team konnte zunächst durch die Versuche von Hanna Radtke und Lena Wischhof, sowie eine erfolgreiche Erhöhung, getreten von Lena Wischhof, 12 Punkte ergattern. Allerdings war die Partie insgesamt durch Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Spielerinnen geprägt, was letztendlich zu einem klaren 55:12 – Sieg für den FC St. Pauli führte.

„Überrascht hat mich die Leistung meiner neuen Spielerinnen. Einige von ihnen haben das erste mal an einem Turnier teilgenommen und sich dafür erstaunlich gut geschlagen,“ so Geert Gessler, Trainer der Bremer Rugbyfrauen. „Insbesondere im letzten Spiel haben wir aber auch wieder gemerkt, dass wir als Team mehr zusammen trainieren und uns aufeinander abstimmen müssen.“ Die Bremerinnen werden die nächsten Monate intensiv nutzen, um diesen Vorsatz umzusetzen, bis sie am 03./04. April 2010 zum nächsten Regionalliga-Nord Turnier antreten.

Für Union 60 spielten: Brittany Bray, Ronja Brinkmann, Eeske Discus, Anne Dobers, Hanna Radtke, Lys Sweet, Ingrid Torres und Lena Wischhof.


Erschienen im Weserkurier

Aktualisiert ( Dienstag, 03. November 2009 um 08:27 Uhr )
 

Damenturnier in Wiedenbrück am 12.09.2009

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Geschrieben von: Lena Wischof   
Donnerstag, 17. September 2009 um 06:09 Uhr

erschienen im Weserkurier

 

Neugierig und vielleicht auch ein wenig skeptisch starteten die Bremer Rugbyfrauen am vergangenen Samstag in eine neue Spielsaison. Diese war nämlich mit einer großen Neuerung verbunden: anstelle des bisher in der Regionalliga Nord gespielten 7er-Rugby, werden zukünftig alle Spiele mit 8 Spielerinnen pro Team auf der Hälfte des Platzes ausgetragen. Das Spiel wird dadurch weniger laufintensiv, jedoch mit wesentlich mehr Körperkontakt verbunden sein und soll eine Annäherung an das „große“ 15er-Rugby schaffen.

Gleich im ersten Spiel dieses Turniertages trafen die Bremerinnen auf den Gastgeber und Favoriten TV Wiedenbrück. Nach einer hervorragenden ersten Halbzeit in der die Unionerinnen überraschend mit 12:5 in Führung gingen, konnten die vor allem körperlich überlegenen Wiedenbrückerinnen das Spiel letztendlich doch mit 39:19 für sich entscheiden. Für Union 60 punkteten Ingrid Torres und Nunia Bogitini, die Erhöhungen trat Eeske Discus.

Das zweite Spiel bestritten die Bremerinnen gegen den FC St.Pauli. In diesem hart umkämpften und lange Zeit sehr ausgeglichenen Duell gelangen den Spielerinnen von Union 60 insgesamt drei Versuche durch Nunia Bogitini und Kim Grolmann, die Erhöhungen trat abermals Eeske Discus. Leider kam es während der Partie auf beiden Seiten zu zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen, sodass das Spiel vorzeitig abgebrochen werden musste. Nichtsdestotrotz gingen die Bremer Rugbyfrauen mit einem bis dahin erzielten Punktestand von 17:12 als Sieger aus diesem Spiel heraus.

Unterstützt durch Aushilfsspielerinnen des TV Wiedenbrücks traten die Unionerinnen im letzten Spiel des Turniertages gegen den Regionalliga Nord-Neuling TSV Karlshöven an und konnten dieses mit 36:0 eindeutig für sich entscheiden. Für Union 60 punktete neben Ingrid Torres und Nunia Bogitini auch Nina Corda.

 „Das neue Spielsystem kann auf längere Sicht sicherlich den gewollten Bezug zum „großen“ Spiel, dem 15er Rugby, herstellen“, so Geert Gessler, Trainer von Union 60. „Es wird jedoch noch dauern, bis die Spielerinnen sich an diesen Spielmodus und die damit verbundenen taktischen Änderungen gewöhnt haben.“

 Das nächste Regionalligaspiel findet dann am 01.November in Gnarrenburg beim TSV Karlshöven statt. Für Union 60 spielten: Nunia Bogitini, Nina Corda, Eeske Discus, Kim Grolmann, Lys Sweet, Ingrid Torres und Lena Wischhof.

 Des Weiteren findet seit Anfang der Saison freitags um 16h auf dem Gelände von Union 60 ein spezielles Jugendrugbytraining statt. Interessierte, egal ob Jungs oder Mädels, sind herzlich eingeladen vorbeizukommen und diesen Sport einmal auszuprobieren.

Aktualisiert ( Montag, 21. September 2009 um 19:49 Uhr )
 

Angst vor Körperkontakt hat hier niemand

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Geschrieben von: Spencer Ryan   
Sonntag, 13. September 2009 um 14:12 Uhr

Erschienen im Weserkurier - Juli 09

Bremen. Ein Pass zur Seite. Ein langes Solo. Vorbei an drei, vier Gegenspielern. Und mit einer Landung im Matsch wird der Alleingang beendet, Lena Wischhoff legt das Ei in der Endzone ab. Eine Szene wie diese sieht man regelmäßig auf dem Platz in der Pauliner Marsch, wenn das Frauen-Rugby-Team von Union 60 auf Punktejagd geht. In der vergangenen Saison legten sie zum ersten Mal als reines Bremer Team ihre Versuche in der Rugby-Regionalliga.

Union 60 Rugby-Frauen: Kim Grolmann, Anne Dobers, Jolanda van der Noll, Sandra Meyer, Eeske Discus, Lena Wischhoff, Ingrid Torres, Hanna Kollwitz, Hanna Radtke, Lys Sweet, Nina Corda, Niha Bogitini, Nadine Jensen, Trainer Geert Gessler.

Seit mittlerweile 18 Jahren wird in Bremen schon Frauen-Rugby gespielt. Schuld daran war damals das Fernsehen. Genauer gesagt der Sender „Eurosport“. Nina Corda hatte 1991 gerade ihren Umzug hinter sich. Kisten und Kartons noch nicht ganz ausgepackt, ging einer ihrer ersten Griffe gleich zur Fernbedienung. Denn für Corda war die neue Bleibe die erste, die mit Kabel-Fernsehen ausgestattet war. Beim begeisterten Umher-Zappen blieb sie auf „Eurosport“ hängen, wo die Rugby-Weltmeisterschaft übertragen wurde. „Zusammen mit einer Freundin habe ich die WM-Spiele geguckt und dabei haben wir gemerkt: Das wollen wir auch machen.“ Schnell entstand der Kontakt zu Bremen 1860, wo Rugby gespielt wurde. Und kurz danach entstand dort das erste Bremer Frauen-Rugby-Team.

„Es war die Initialzündung, wenn auch noch kein Flächenbrand. Aber wir haben gespielt“, sagt Corda. Am Ligabetrieb nahm man damals noch nicht teil. Mangels Masse gab es zunächst nur eine Klasse mit sechs Teams aus der gesamten Bundesrepublik, der Aufwand wäre viel zu groß gewesen. Erst um die Jahrtausendwende herum wurde der Zulauf größer. Heute gibt es vier Regionalligen, darüber die zweite und die erste Bundesliga.

Etwa zeitgleich mit dem Wechsel der gesamten Rugbyabteilung zu Union 60 im Jahr 2001 meldeten die Frauen für den Liga-Betrieb.„Seither sind wir eine feste Größe in der Regionalliga Nord“, sagt Corda. 2004/2005 wurden die Unionerinnen sogar schon einmal Meister. Mit dem befreundeten Club der Braunschweiger Welfinnen gingen sie jahrelang als Spielgemeinschaft auf Punktejagd, später entwickelte sich eine SG mit Freundinnen aus Geesthacht.

„Mit einem hohen Studentinnenanteil hatten und haben wir eine hohe Fluktuation“, sagt Corda, die zugleich als Frauenwartin des Bremer Rugby-Verbandes tätig ist. Viele Studentinnen tummeln sich auch im aktuellen Frauenteam, der Kader umfasst 15 Spielerinnen. Und wie bei den meisten Rugby-Teams geht es auch bei Union 60 international zu. Jolanda van der Noll kommt aus den Niederlanden, Niha Bogitini von den Fidschi-Inseln, Lys Sweet aus Großbritannien und Ingrid Torres aus Kolumbien. Komplett sind sie an Spieltagen aber nur in den seltensten Fällen gewesen. Einmal mussten sie sogar mit nur vier Akteurinnen losfahren. „Dann haben wir uns eben von den anderen Teams jemanden ausgeliehen“, sagt Spielerin Anne Dobers.

Kassierten die Union-Frauen dabei zu Beginn der Spielzeit noch haushohe Niederlagen, so sahen die Ergebnisse zum Ende hin schon besser aus. Am letzten Spieltag in Göttingen gelang mit zwei Siegen sogar noch der Sprung auf den vorletzten Tabellenplatz. Ein Erfolg. Zumal dieses Jahr das erste ist, „in dem wir offiziell als eigenständiges Bremer Team auflaufen“, sagt Corda.

Während Corda nun schon fast zwei Jahrzehnte in der Welt des Rugbysports heimisch ist, haben viele ihrer aktuellen Teamkolleginnen den Sport gerade erst für sich entdeckt. Kapitänin Kim Grolmann etwa wollte nach ihrem Umzug nach Bremen ursprünglich einem Tennisverein beitreten. „Ich habe nach einem Verein gesucht und bin dann im Internet zufällig auf Frauen-Rugby gestoßen“, sagt Grolmann, die nun kein Tennisröckchen trägt, sondern im Polo-Shirt mit dem Rugby-Ei über den Platz flitzt. Zimperlich geht es dabei nicht zu. Angst vor Körperkontakt hat hier aber niemand. Im Gegenteil: „Hier kann man auch mal jemanden weghauen“, schmunzelt Eeske Diskus.

Gelegentlich trainieren die Frauen mit einigen Union-Männern zusammen. Und nicht nur die Damen können sich dabei etwas abgucken. „Die Jungs lernen genauso von uns“, sagt Grolmann. Denn die Frauen spielten bisher stets 7er-Rugby, also mit nur sieben Spielerinnen pro Team statt 15 wie bei den Männern. Und das bei der gleichen Platzgröße, die ein komplettes Fußballfeld beträgt. Klar, dass es dort mehr Platz gibt. „Und den nutzen die Mädels fast schon besser aus als die Männer. Denn die wissen mit dem ungewohnt vielen Platz zumeist nichts anzufangen“, sagt Coach Geert Gessler.

Mit der „Beinfreiheit“ auf der Rugbywiese ist für die Union-Frauen aber ab der kommenden Saison Schluss, da sich der Spielmodus geändert hat. Acht Damen stehen dann pro Team auf dem Feld, das künftig nur noch halb so groß ist. Das Spiel wird also weniger laufintensiv, dafür wird es viel mehr Körperkontakt geben.

Wenn bei den Männern ein Spieler seinen ersten Versuch erfolgreich gelegt hat, muss dieser, so will es das Ritual, übrigens nach dem Spiel aus seinem Schuh trinken. Ein Brauch, den die Union-Frauen erst einmal abgeschafft haben. Ihr eigener Ritualkatalog ist indes noch im Aufbau. Um zu sehen, was sie sich für die neue Saison überlegt haben, muss man sich ab Ende September selbst mal auf den Weg zum Platz machen. Denn auf Eurosport wird das nicht zu sehen sein.

Aktualisiert ( Dienstag, 15. September 2009 um 16:37 Uhr )
 
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